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    <title>die wege der koboldin</title>
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    <dc:publisher>koboldin</dc:publisher>
    <dc:creator>koboldin</dc:creator>
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    <title>die wege der koboldin</title>
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    <title>out.of.order</title>
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    <description>ja... nun bin ich zurück in der heimat... zuhause... da wo ich hingehör. oder? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
jedenfalls scheint der blog hier seinen zweck erst mal erfüllt zu haben. er war ein wichtiges kommunikationsmittel für mich auf meinem weg - aber was soll ich noch schreiben und berichten, wenn ich am leben der meisten mitleser (endlich!) wieder aktiv teilnehme? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
also ist hier erst mal pause... vielleicht kommt wieder eine zeit, wo es sinn macht, über meine erlebnisse in aller öffentlichkeit zu berichten. &lt;br /&gt;
gerade... führ ich ein ganz normales, meinetwegen ein durchschnittliches leben. egal, wie man&apos;s bewerten mag: es gibt nicht vieles, was hier hin gehört. oder wollt ihr unbedingt wissen, was es gestern zum abendessen gab? ;))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
danke möcht ich noch sagen für all das interesse und die liebe, die ihr mir über dieses forum immer wieder entgegengebracht habt. das hat mich getragen und mir in zeiten der einsamkeit viel geholfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
schön, dass es euch gibt und dass wir dieses leben miteinander teilen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
alles liebe, &lt;br /&gt;
sandra</description>
    <dc:creator>koboldin</dc:creator>
    <dc:subject>andere wege</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 koboldin</dc:rights>
    <dc:date>2009-06-24T16:35:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://koboldin.twoday.net/stories/5540783/">
    <title>noch fünf wochen...</title>
    <link>http://koboldin.twoday.net/stories/5540783/</link>
    <description>juhuuu! ich freu mich schon so, aufs wieder-heim- und weiter-ziehen, auf stadt und u-bahn, auf kultur und aufs weggehen, auf familie und freunde... einfach auf alles! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gestern hab ich das tal zum ersten mal seit dem urlaub wieder verlassen; &lt;a href=&quot;http://alfpoier.at/site/start.php&quot;&gt;alf poier&lt;/a&gt; hat mich in die grossstadt chur gelockt und mir ein paar sehr kurzweilige stunden beschert. was haben wir gelacht! &lt;br /&gt;
der gute mann versteht es meisterhaft, die beiden seiten des clowns darzustellen, nämlich den kasper und den philosophen. ein abend also nicht nur zum herzhaft lachen, sondern auch zum nachdenken. &lt;br /&gt;
das hat mir richtig gut getan; essen gehen, mal wieder ins theater, danach noch in laax in der - wenn auch leeren - disco vorbgeischaut und zum schluss in ilanz noch den letzten tönen der &quot;guggi-musik&quot; gelauscht, also dem zwar unprofessionellen, deshalb aber nicht weniger spassigen aufspielen faschingsverrückter schweizer.&lt;br /&gt;
das war wirklich eine willkommene abwechslung zu meinem derzeit sonst sehr ruhigen und stillen leben; dem faschingstreiben um mich rum konnt ich wenig abgewinnen, hatte so gar keine lust, überhaupt irgendwas zu tun - der anhaltende schnee lässt mich weiterhin winterschlaf halten. wie es aussieht, werd ich das tal im winterkleid verlassen, und so freu ich mich nicht zuletzt auch auf den frühling in der heimat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
davor aber freu ich mich jetzt erst mal tierisch auf caro&apos;s besuch am kommenden wochenende - nimm dir &apos;ne lange unterhose mit! ;))) -, und auf meine schweizer abschiedsfahrt im märz, nämlich mit dem glacier-express zum matterhorn. und dann ist schluss mit bergen und schnee und kälte, mit ricola, toblerone und käse. jawoll!</description>
    <dc:creator>koboldin</dc:creator>
    <dc:subject>arbeiten... in der schweiz!</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 koboldin</dc:rights>
    <dc:date>2009-02-25T10:54:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://koboldin.twoday.net/stories/5536964/">
    <title>und weil ich grad ach so moralisch bin, hier mal ein paar fakten zum nachdenken:...</title>
    <link>http://koboldin.twoday.net/stories/5536964/</link>
    <description>und weil ich grad ach so moralisch bin, hier mal ein paar fakten zum nachdenken: &lt;br /&gt;


&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;um in der landwirtschaft &lt;b&gt;1&lt;/b&gt; nahrungskalorie zu produzieren, werden 10 bis 12 kalorien verbraucht (in form von benzin, z. b.)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;ohne subventionen, die die tatsächlichen herstellungskosten von nahrungsmitteln verschleiern und die preise so künstlich niedrig halten, müssten nicht mehr nur die aldi-lebensmittel endlich zu einem realistischen preis verkauft werden, sondern könnten bauern der entwicklungsländern (und auch das ach so teure biogemüse) mit unseren künstlich niedrig gehaltenen preisen konkurrieren &lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;düngemittel, herbizide und pestizide führen zu humusverlust (und damit zu verlust von ackerfläche und damit zur waldrodung etc pp), wasserverlust und produzieren treibhausgase (ganz abgesehen davon, dass sie mit der tomate in meinem organismus landen... guten appetit auch)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;die menschheit hat seuchen vor allem dadurch überwunden, dass der kontakt mit eigenen ausscheidungen vermieden wurde. mögen die krankheiten der modernen landwirtschaft nicht damit zu tun haben, dass kühe in ihrem eigenen dreck stehen und hühner ihre ausscheidungen auf ihre nachbarn unter ihnen fallen lassen? aber wozu haben wir &lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;antibiotika! - die wir by the way mit unserem steak sozusagen rezeptfrei auf den teller geliefert kriegen - durch sie werden die tiere in der modernen landwirtschaft einfach künstlich am leben gehalten. etwa 70 % (!!) aller antibiotika weltweit werden in der landwirtschaft verwendet. &lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;verrückte welt: um 1 gallone ethanol aus mais herzustellen, werden 1,7 gallonen herkömmlichen kraftstoffs verbraucht&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;der ach so gesunde fisch kommt heutzutage überwiegend aus fischfarmen. um 1 kilo farmlachs zu &quot;produzieren&quot;, müssen 3 - 5 kilo sonstiger fisch verfüttert werden. ja... gehts noch? &lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;


das thema genmanipulation, transportwahnsinn und gesunde lebensmittel lass ich jetzt mal lieber. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
fragt da ernsthaft noch jemand: warum bio? &lt;br /&gt;
da frag ich doch lieber: warum denn in aller welt &lt;b&gt;nicht&lt;/b&gt;??!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dem geneigten leser empfehle ich im übrigen nicht nur &quot;we feed the world&quot;, sondern auch &quot;the little food book&quot; von craig sams. &lt;br /&gt;
guten appetit!</description>
    <dc:creator>koboldin</dc:creator>
    <dc:subject>arbeiten... in der schweiz!</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 koboldin</dc:rights>
    <dc:date>2009-02-23T19:55:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://koboldin.twoday.net/stories/5524015/">
    <title>verantwortung</title>
    <link>http://koboldin.twoday.net/stories/5524015/</link>
    <description>und beim nachdenken darüber, wie wichtig es ist, die menschen zum nachdenken anzuregen, fiel mir auf, dass ich mein leben als aufgabe begreifen und also tun kann und vielleicht auch muss, was mich diese aufgabe auffordert zu tun. nicht, dass mir klar wäre, was und wie und wo das sein könnte... &lt;br /&gt;
damit hängt auch zusammen, über die eigenverantwortung nachzudenken, die jeder von uns trägt, ob sie ihm nun bewusst ist oder nicht. (danke an boris für diesen wertvollen philosphischen samen ;)) &lt;br /&gt;
ich glaube nämlich, dass der meiste mist da draussen aus gedankenlosigkeit passiert und dass wir die verantwortung, die wir de facto ohnehin tragen, nur deshalb nicht übernehmen, weil wir über die folgen unseres handelns oder nicht-handelns nicht nachdenken, sie uns nicht bewusst sind oder wir sie gar nicht kennen können. so gesehen glaub ich an das gute im menschen, weil ich gerade nicht davon ausgeh, dass einer dem anderen schmerz und leid aus purer freude zufügt, sondern aus dem einfachen grund, dass er nicht darüber nachdenkt. in unserer gesellschaft wird es uns natürlich auch leicht gemacht, den schlaf der gerechten zu schlafen und die augen weiterhin zu verschliessen. richtig ist es deshalb nicht...</description>
    <dc:creator>koboldin</dc:creator>
    <dc:subject>arbeiten... in der schweiz!</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 koboldin</dc:rights>
    <dc:date>2009-02-18T16:25:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://koboldin.twoday.net/stories/5521982/">
    <title>schon wieder schnee...</title>
    <link>http://koboldin.twoday.net/stories/5521982/</link>
    <description>wir hatten ja noch nicht genug davon! geschlossene schneedecke seit ende oktober, 30 cm dauerschnee - und heute fallen schon wieder flocken vom himmel... was soll ich sagen? nein, ich werde keinen winter mehr in den bergen verbringen, eher noch auf den bahamas. ^^ und nein, ich werde hier auch keinen sommer mehr verbringen. auf zu neuen ufern! &lt;br /&gt;
die letzten sieben wochen ziehen sich wie kaugummi. jetzt, wo ich eine entscheidung getroffen hab, will ich natürlich das alte am liebsten sofort abschliessen - aber was hilfts? die saison dauert eben noch bis ende märz. und solange muss ich auch den schnee noch ertragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
da war die woche in amerika &apos;ne willkommene abwechslung. sonnenschein, 20 grad und t-shirt-wetter, vor allem aber: kein schnee und keine berge. hat mir richtig gut getan! &lt;br /&gt;
schon vor dem urlaub hatte ich mit dem gedanken gespielt, es meinem dad gleichzutun und ein jahr in die staaten zu gehen. mal richtig raus in die grosse weite welt, nicht &quot;nur&quot; immer in europa rumbummeln. als ich dann aber da war, hab ich festgestellt, wie weit ich mich innerlich gelöst hab von diesem land, das mir durch meine häufigen besuche zur zweiten heimat geworden war; und wie sehr mir sogar in dieser einen woche die guten dinge des lebens gefehlt haben, nämlich der achtsame umgang mit der welt und den ressourcen. keine bioläden, keine mehrwegflaschen und erst recht kein vollkorn-ur-dinkel-mehl. ^^ &lt;br /&gt;
ich vermisse manche dinge hier in der schweiz, und anderes ist mir wiederum zu viel, wie die berge und der schnee. andererseits aber schätze ich den bedachten umgang der schweizer, nicht nur mit der welt und den menschen, sondern mit dem leben an sich. ich kann mir kaum zwei lebensarten vorstellen, die gegensätzlicher wären als der schnelle und gedankenlose american way of life und der sorgfältige und achtsame stil der eidgenossen (jedenfalls hier in der bündner bergwelt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mag sein, dass es gerade deshalb wichtig wäre, über den teich zu gehen und den menschen ein bisschen beim aufwachen zu helfen, ein wenig kritik zu streuen, etwas aufmerksamkeit dem leben selbst gegenüber vorzuleben und damit vielleicht ein klitzekleines bisschen verändern zu können. &lt;br /&gt;
mag sein. aber jetzt, nach diesem urlaub, ziehts mich so gar nicht mehr in die staaten. ich hab diese ferien genossen, und bin auch dankbar für die erkenntnis, die sie mir geschenkt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
jetzt freu ich mich erst mal auf ein paar wochen heimat, auf familie und freunde, aufs nichtarbeiten und faulsein und ausschlafen... und dann... auf alles andere, was mich in diesem jahr noch erwarten mag! ;))</description>
    <dc:creator>koboldin</dc:creator>
    <dc:subject>arbeiten... in der schweiz!</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 koboldin</dc:rights>
    <dc:date>2009-02-17T19:28:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://koboldin.twoday.net/stories/5461163/">
    <title>vals... oder?</title>
    <link>http://koboldin.twoday.net/stories/5461163/</link>
    <description>und schon wieder steht mir ach so entscheidungsfreudigem wesen eine ebensolche an. hierbleiben? weitermachen, den sommer noch; wenigstens den zauberhaften valser bergsommer... oder doch nicht? &lt;br /&gt;
wenn da nicht die arbeit wäre... die arbeit, die mir jeden tag weniger freude macht - und den anspruch hab ich nun mal, jetzt, in dieser situation, wo ich in keiner hinsicht gebunden bin und also völlig frei entscheiden kann, was ich tun möchte; da hab ich den anspruch, dass mir die arbeit spass macht, dass ich gerne tue, was ich tue, und dass ich nicht schon wieder ein sonntagssyndrom entwickle, wo sich am letzten freien abend ein mulmiges gefühl in der magengrube breit macht, das mir sagen will, dass ich eben gerade keinen spass hab... &lt;br /&gt;
auf der anderen seite steht da, ich sags nochmal, der unbeschreiblich schöne valser sommer, mit all seinen wasserfällen, seinen alpenblumen, seinem strahlend blauen himmel... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aber vielleicht bin ich auch einfach nochmal urlaubsreif; deshalb werd ich jetzt grad gar nichts entscheiden, sondern erst mal in die sonne fliegen und danach, ganz entspannt und heiter, nochmal in mich reinhören, was ich will. &lt;br /&gt;
ich freu mich auch gscheit auf ein paar tage zuhaus, mit der familie und den besten freunden, die ein mensch haben kann - ich bin immer wieder berührt und dankbar von und für so viel rückhalt, über all die räumliche und zeitliche entfernung. &lt;br /&gt;
ich freu mich auf euch!</description>
    <dc:creator>koboldin</dc:creator>
    <dc:subject>arbeiten... in der schweiz!</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 koboldin</dc:rights>
    <dc:date>2009-01-22T17:17:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://koboldin.twoday.net/stories/5423313/">
    <title>nachtschnee</title>
    <link>http://koboldin.twoday.net/stories/5423313/</link>
    <description>zerfreila. mondhelle dunkelheit, schnee und eis, der mond - und der schlitten. &lt;br /&gt;
es war so kalt, dass es mir den atem geraubt hat, bei geschätzten minus 15 und gefühlten minus 25 grad den berg runterzuschlitteln. trotzdem oder vielleicht gerade deswegen war das eine so ausserordentlich beeindruckende erfahrung, dass ich geneigt bin zu sagen: das ist ein must-do, das muss man im leben mal gemacht haben. &lt;br /&gt;
nachtschatten kleben an den bergen ringsum, schneebedeckte tannen thronen über einem, majestätisch und ein bisschen unheimlich und beunruhigend in ihrem dunkel. die gipfel vom mondlicht erhellt, und der überwältigende sternenhimmel spannt sich über einem, nur begrenzt von den bergen... so nah dem himmel, und den sternen... selten empfand ich die unmittelbarkeit der natur so intensiv wie gestern nacht, der gnade des schicksals und dem richtigen funktionieren der schlittenkufen ausgesetzt... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die 7 (!) km lange und äusserst kurvige strasse den berg runter ist für autos nicht gesperrt, auch wenn nachts um 12 keiner mehr das bedürfnis hat, da hochzufahren. trotzdem fährt natürlich immer irgendwie die angst mit, dass gleich jemand um die ecke kommt... oder dass man durch die notdürftige absperrung rutscht und ein paar dutzend meter weiter unten in der schlucht landet... die strasse vereist, und sehen tut man auch in einer vom halbmond beleuchteten nacht herzlich wenig; so war ich gefühlsmässig hin- und hergerissen zwischen beklemmung, angst und begeisterung über dieses einmalige erlebnis. erweiterung der komfortzone nennt man das wohl, neudeutsch, wenn man über seinen schatten springt und der angst ins gesicht schaut. dabei... war das einfache eine kleine schlitteltour, wie sie dutzende oder hunderte vorher schon gemacht haben... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
jedenfalls wars dann, durchgefroren und nass, erst mal erforderlich, in die nahe fleebar einzukehren - wo ich letzte woche einen ganz fantastischen silvesterabend verbracht hab - und sich innerlich mit einem cocktail und äusserlich mit entblössten füssen an der fussbodenheizung aufzuwärmen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die kälte zehrt ein bisschen an mir. seit tagen hats unter 10 grad minus - tagsüber, und auch, wenn wir wunderschönen sonnenschein, tiefblauen himmel und den weissen schnee haben, sehn ich mich ein bisschen... sehn ich mich sehr nach wärme; danach, nicht mehr aus dem haus zu gehen und bis ganz tief drinnen zu frieren... der lichtblick am ende des eistunnels: dass ich in der letzten januarwoche mit meinem dad ein paar tage nach amerika fliege, mitten rein in die wüste, in die wärme, in die sonne!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
euch allen übrigens noch ein ganz wunderbares neues jahr!</description>
    <dc:creator>koboldin</dc:creator>
    <dc:subject>arbeiten... in der schweiz!</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 koboldin</dc:rights>
    <dc:date>2009-01-04T14:26:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://koboldin.twoday.net/stories/5410654/">
    <title>draussen</title>
    <link>http://koboldin.twoday.net/stories/5410654/</link>
    <description>13 grad minus. strahlender sonnenschein. das knirschen des schnees unter meinen füssen... was für ein tag! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
grandioses wetter hatten wir heute, und nachdem ich endlich mal wieder ausgeschlafen hab, hat mich dieses zauberhafte zusammenspiel von stahlblauem himmel und blendend weissem schnee unwiderstehlich vor die tür gelockt. das tat so gut... die sonne auf meinem gesicht, draussen sein, laufen, die welt spüren... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;CIMG0319&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/koboldin/images/CIMG0319.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
naja... und so war es letztlich gar nicht mehr wichtig, dass es schneidend kalt war. vor allem, als ich mich auf 1500 m mit suppe und heisser ovo aufgewärmt hatte. ^^&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weihnachten war ok. nachdem ich den tag über gearbeitet hab, kam erst mal gar keine besinnlichkeit und kein heimweh auf. und am abend haben sich die einsamen seelen zusammengetan, miteinander gekocht und filme geguckt. ganz und gar unweihnachtlich, dafür aber halt und geborgenheit vermittelnd an einem tag, der weit weg von daheim wohl für jeden schwierig sein kann...</description>
    <dc:creator>koboldin</dc:creator>
    <dc:subject>arbeiten... in der schweiz!</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 koboldin</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-27T18:28:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://koboldin.twoday.net/stories/5379466/">
    <title>schnee, schnee und noch mehr schnee</title>
    <link>http://koboldin.twoday.net/stories/5379466/</link>
    <description>zwar hatte ich bisher schon das gefühl, am ende der welt zu wohnen. da hatte es allerdings noch keine 30... 40... 50 cm schnee. das verlassen des tals ist jetzt noch mühsamer, man ist ein bisschen abgeschnitten von der welt da draussen. alle geräusche sind nur noch gedämpft hörbar; die nacht ist einem schneeweissen zwielicht gewichen, und die berge ringsum leuchten im dunkeln. winter am ende der welt... &lt;br /&gt;
meinem immer noch anhaltenden rückzugsbedürfnis kommt das recht. ausser für den zweiminütigen fussweg zur arbeit verlasse ich meine wohnung nur, wenns wirklich sein muss, und es lockt mich nicht einmal mehr die notwendigkeit des einkaufs vor die tür. also herrscht gähnende leere im kühlschrank... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für eine flachländerin wie mich ists jetzt eigentlich schon gut mit dem winter. ich ertappe mich dabei, von den bahamas oder koh samui zu träumen... und wie ich die monate bis saisonende zähle: noch vier.&lt;br /&gt;
ein bisschen unwirklich ist es schon, dass ich hier den sommer verbracht, in den vergangenen sechs monaten ein wenig wurzeln geschlagen hab. aber eben. nur ein bisschen. richtig heimisch werd ich hier nicht werden. aber ist das denn nötig? wo ich doch weiss... fühle, wo meine heimat ist. und ist das nicht wichtiger, ein inneres heimatgefühl zu besitzen, fernab vom daheim, als innerlich heimatlos zu sein an irgendeinem ort, den man kraft geburtes als zuhause bezeichnet...?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ein bisschen mulmig ist mir bei dem gedanken ans bevorstehenden weihnachtsfest. wer mich kennt weiss, dass ich kein wirklicher christbaumfan bin. aber immerhin ist dies das erste jahr, in dem ich nicht zuhause bin, im kreis meiner lieben. da bin ich gespannt, ob sich nicht doch ein gelegentlich vorhandenes, latentes einsamkeitsgefühl bahn bricht... naja. zur not gibts eben eierpunsch... ^^&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die stille in vals... die weisse stille... wie eine weisse leinwand, die einem nicht nur gelegenheit zum selbstausdruck gibt, sondern einen geradezu dazu auffordert...</description>
    <dc:creator>koboldin</dc:creator>
    <dc:subject>arbeiten... in der schweiz!</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 koboldin</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-10T16:20:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://koboldin.twoday.net/stories/5340779/">
    <title>winter!</title>
    <link>http://koboldin.twoday.net/stories/5340779/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;winter&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/koboldin/images/winter.jpg&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>koboldin</dc:creator>
    <dc:subject>arbeiten... in der schweiz!</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 koboldin</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-23T18:49:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://koboldin.twoday.net/stories/5313589/">
    <title>die nacht, der mond und das glück</title>
    <link>http://koboldin.twoday.net/stories/5313589/</link>
    <description>*lächel*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
was, hab ich eben gedacht, brauch ich mehr als den mond, der über&apos;m hörnli scheint? vals... vals gibt mir alles, was ich brauche (naja... fast ;); vals gibt mir ruhe und frieden, vals gibt mir klarheit und stille. so fühlt sich glück an... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die stille hier ist so tief, dass ich mich selbst hören kann. dass ich mich selbst spüren kann. dass mir die einfachheit einer klaren nacht zufriedenheit und glück schenkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich tue nicht viel hier. ich arbeite. ich esse. ich schlafe. und gelegentlich verlass ich das tal, weil ich denke, dass ich an dem leben da draussen doch auch noch teilnehmen muss. nein... muss ich nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist das zuviel rückzug?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nein, ist es nicht. denn es ist herbst, und es wird winter. es ist genau die richtige zeit für rückzug, für die beschäftigung mit dem innen, fürs einigeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so still ist es... auch in mir. eine angenehme stille, ein zufriedenes betrachten und zulassen. &lt;br /&gt;
und der mond scheint klar über hörnli...</description>
    <dc:creator>koboldin</dc:creator>
    <dc:subject>arbeiten... in der schweiz!</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 koboldin</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-11T21:22:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://koboldin.twoday.net/stories/5201050/">
    <title>wenn eine eine reise tut...</title>
    <link>http://koboldin.twoday.net/stories/5201050/</link>
    <description>vier tage daheim. &lt;br /&gt;
schöne zeit verbracht. &lt;br /&gt;
wieder heimfahren wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;wollen&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
offensichtlich hatte die bahn da was &apos;gegen. &lt;br /&gt;
die bahn. verbindet. leider nur die menschen, nicht punkt a mit punkt b. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
war keine halbe stunde im zug, gabs ein gesperrtes gleis bei rosstal. natürlich mussten wir alle ice&apos;s durchlassen. alle vier. oder warens sechs? egal. &lt;br /&gt;
45 minuten standen wir da. &lt;br /&gt;
anschlusszüge? alle verpasst. &lt;br /&gt;
um kurz nach vier war ich in aalen, mein zug nach ulm längst weg. um sechs hätt ich in lindau sein müssen, um den rest der züge nach st. margrethen, chur und ilanz zu kriegen. &lt;br /&gt;
fehlanzeige. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
also noch schnell &apos;ne mitfahrgelegenheit organisiert. die überhaupt lustigste bisher, wie sich rausstellen sollte!&lt;br /&gt;
... es war einmal ein hippiepärchen, das sich einen vw bus kaufte, bunt anmalte und damit durch die weltgeschichte fuhr. &lt;br /&gt;
und in ellwangen am bahnhof die koboldin aufgabelte und mit auf die reise nahm ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn ich nicht hätte arbeiten müssen, wär ich mit den beiden noch weitergefahren. nach italien, polen oder die mongolei... &lt;br /&gt;
sooo geil war diese fahrt, so witzig! obwohl oder vielleicht gerade weil wir... an sechs tankstellen halten mussten (der bus war halt schon über 20 jahre alt!), von der polizei nicht nur auf unsere daten, sondern auch auf drogen kontrolliert wurden und natürlich nicht so einfach über die schweizer grenze fahren durften... kliiiiischeeeee! &lt;i&gt;natürlich&lt;/i&gt; haben zwanzigjährige hippies in bunten vw bussen drogen dabei und klauen kleine kinder. was denn auch sonst?! ^^&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nü ja. trotz dieser kurzweiligen fahrt hab ich meinen zug in chur nicht mehr gekriegt und bin also nicht mehr heimgekommen. so ist das, wenn man am a*** der welt wohnt! hab mir also ein zimmer im backpackers genommen, in der kneipe noch ein bierchen getrunken und bin erst am freitag in vals angekommen. schade um das geld, aber die fahrt mit den beiden möcht ich trotzdem nicht missen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sonst: gehts mir gut hier im dorf, immer noch. die arbeit macht spass - immer noch. die chefin hört auf ende oktober, und nach den umlaufenden gerüchten kommt wohl &apos;ne neue. wir dürfen also gespannt sein. &lt;br /&gt;
was mir nicht gefällt, ist das allein sein. tatsächlich hatte ich die letzte zeit immer mal wieder akute einsamkeits-anfälle; ich finde hier zwar bekanntschaften und freunde... aber ich war jetzt lang genug alleine. ich mag mal wieder einen partner neben mir haben. &lt;br /&gt;
na... ein frommer wunsch. nur hilft das wünschen leider nicht immer. *seufz*&lt;br /&gt;
umso mehr freu ich mich auf meine zwei wochen urlaub im oktober! daheim - in nürnberg - ist das immer nicht ganz so arg.&lt;br /&gt;
also auf in die heimat! ;))</description>
    <dc:creator>koboldin</dc:creator>
    <dc:subject>arbeiten... in der schweiz!</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 koboldin</dc:rights>
    <dc:date>2008-09-19T06:48:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://koboldin.twoday.net/stories/5121041/">
    <title>plätscher, plätscher</title>
    <link>http://koboldin.twoday.net/stories/5121041/</link>
    <description>so ziehen die stunden dahin, die tage, die wochen... &lt;br /&gt;
zwei monate bin ich nun schon hier. zwei gute, interessante monate. zwei monate, in denen nicht viel passiert ist. &lt;br /&gt;
aber das muss es auch gar nicht. ich bins zufrieden, ruhig, entspannt und friedlich die zeit vergehen zu lassen, meiner seele ruhe zu gewähren, die stille zu leben... für eine zeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nach dem dahineilen und der aufregung des letzten jahres geniesse ich grad einfach mein zuhause, erfreu mich dran, mit &apos;ner tasse tee und einem guten buch auf dem sofa zu sitzen, rückzug... die welt da draussen die welt sein zu lassen... ja, das tut gut. &lt;br /&gt;
und die &lt;i&gt;gelegentlichen&lt;/i&gt; parties auch! *hehe*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der fuss heilt so langsam vor sich hin, ab morgen geh ich wieder vollzeit arbeiten (nach nur 50 % in den letzten zweieinhalb wochen). ma guckn, wie das funktioniert. &lt;br /&gt;
das erkunden aller wanderwege des tals kann ich mir für die saison wahrscheinlich abschminken, aber mit bus und bahn will ich doch noch ein bisschen rumkurven. zur rheinquelle zum beispiel, die ja mehr oder weniger vor der tür liegt. mal nach liechtenstein vielleicht, ins tessin... mal sehen, wo es mich die nächsten freien tage so hintreibt!&lt;br /&gt;
nach haus... das wär auch mal toll. weil ich langsam freundschaften knüpfe und in der wg ja nicht wirklich allein bin, bleib ich von einsamkeitsanfällen zum glück einigermaßen verschont. trotzdem vermiss ich natürlich wieder mal einiges... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
meine besonderen grüsse gehen heute also nach nürnberg, in die heimat... an die familie, meine freunde, an all die menschen, die ich im herzen trage - egal, wo ich mich grad rumtreib! ;)</description>
    <dc:creator>koboldin</dc:creator>
    <dc:subject>arbeiten... in der schweiz!</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 koboldin</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-13T10:50:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://koboldin.twoday.net/stories/5087723/">
    <title>die lampertschalp und der kaputte fuss</title>
    <link>http://koboldin.twoday.net/stories/5087723/</link>
    <description>so. mein fuss ist schon wieder hinüber. gibts denn das? wie oft werd ich mir denn noch die bänder im sprunggelenk zerren, zerreissen, dehnen und verwurschteln?? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
also, von vorn: &lt;br /&gt;
gestern abend war party auf der lampertschalp. die kann nur zu fuss erreichen, wer keine sondergenehmigung zum befahren der abgelegenen bergwege hat. von vals (1250 m) aus fährt (oder läuft, wer mag) man zunächst mal hoch nach zerfreila (1860 m) und geht von da nochmal ein- bis eineinhalb stunden am zerfreilasee und unter dem markanten zerfreilahorn entlang zur einsam gelegenen lampertschalp (2000 m). eine sehr, sehr spezielle landschaft ist das, bisweilen ein bisschen irisch, bisweilen an eine mondlandschaft erinnernd... sehr beeindruckend. &lt;br /&gt;
nu ja. ich möchte mal betonen, dass ich noch &lt;i&gt;nüchtern&lt;/i&gt; war (was zur zeit nicht eben selbstverständlich ist... ;), als ich mal wieder mit dem rechten bein umgeknickt bin. weil die schmerzen gar so intenstiv waren und mir gleich mal der kreislauf weggeknickt ist, war mir gleich klar: da ist mal wieder das band durch. juchee! &lt;br /&gt;
was tun, abseits der zivilisation, mitten in den bergen... weitergehen? zurückgehen? einfach... sitzenbleiben?&lt;br /&gt;
na, dacht ich nach &apos;ner pause, so eine party mag ich nicht verpassen, und nachdem sich meine begleiter angeboten hatten, meinen rucksack zu tragen, ging das - humpelnderweise - auch ganz gut. noch &apos;ne stunde hinlaufen - den abend nicht tanzen - im stroh schlafen (viel zu kurz, natürlich) - vom pfeifen der murmeltiere geweckt werden - frühstücken - humpelnderweise zurücklaufen. &lt;br /&gt;
dem fuss hats nicht gut getan, aber diese so spezielle party an diesem so speziellen ort hätt ich nicht verpassen mögen. jaja... wie unvernünftig! ^^&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
langsam werd ich jedenfalls heimisch hier. nachdem ich nach einer hammermässigen party letzte woche, wieder am beach, schon ein paar einheimische kennengelernt habe, hat sich das nun fortgesetzt und vertieft. das mag ich, das gefällt mir - denn ständig nur mit arbeitskollegen, also leuten aus der therme, rumzuhängen, das nervt auf dauer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nach zwei bzw. drei (oder gar vier?) wochenenende hintereinander mit party und ausgehen und alkohol reicht das jedenfalls jetzt erst mal. da hätt ich eigentlich keinen unfall gebraucht, um zu erkennen, dass ich keine 20 mehr bin und also mal &apos;ne pause von dem ganzen trubel brauch. &lt;br /&gt;
nü ja. jetzt heissts erst mal füsse hochlegen, im wahrsten sinne des wortes. und nächstes wochenende wird einfach mal ausgeschlafen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
euch da draussen kann ich einen abstecher zum zerfreilasee, und auch zur lampertschalp, nur wärmstens empfehlen. die wanderung ist nicht sonderlich anstrengend, weils fast nur flach dahin geht, und die landschaft ist einfach atemberaubend. &lt;br /&gt;
was für ein geschenk, dass ich hier eine zeit leben darf!</description>
    <dc:creator>koboldin</dc:creator>
    <dc:subject>arbeiten... in der schweiz!</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 koboldin</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-27T15:52:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://koboldin.twoday.net/stories/5046612/">
    <title>zürich, bremgarten und der beach</title>
    <link>http://koboldin.twoday.net/stories/5046612/</link>
    <description>ja also: wenn ich so weiter mach mit dem geniessen des lebens, schaut das düster aus mit dem zusammensparen für künftige abenteuer. dann bleiben am ende der saison vielleicht ein paar groschen, um in der saisonpause eine mehr oder minder ausgedehnte reise zu unternehmen, um dann wieder in die sicherheit der schweizer berge und des schweizer kontos zurückzukehren... *grins*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nuja: ganz so isses dann doch nicht. den ausflug am vorletzten wochenende hab ich sehr genossen, muss das aber ja nicht immer haben. genauer: am freitag nach der arbeit bin ich direkt in den bus gestiegen und hab mich nach zürich fahren lassen, wo ich am abend, gerade angekommen und in der jugi im vierer-mädels-zimmer mit drei koreanerinnen untergebracht, mich gleich mal aufgebrezelt hab, um die disco unsicher zu machen. die war... ok. die ankündigung &quot;elektro / ebm / industrial&quot; liess gar nicht erst übersteigerte erwartungen entstehen, und nach zwei getanzten liedern und dem beobachten der zürcher szene hab ich gerade noch den richtigen nachtbus erhascht und mich günstigst, nämlich für nix, heimfahren lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die weitere erkundung zürichs am nächsten morgen... nu ja. ich glaub, zürich ist dann erst mal durch. die menschen kamen mir diesmal ziemlich ruppig vor, viel zu gestelzt, unachtsam und unfreundlich. da war ichs dann auch froh, am nachmittag in den zug zu steigen und nach bremgarten zu fahren, einem kleinen städtchen keine zugstunde von zürich weg. warum dahin? na, weil mir das internet einen &quot;wave, batcave und indie&quot;-abend im örtlichen subway versprach. aus dem zug gestiegen, fand ich mich unversehens mitten in einem sommerlichen open-air-spektakel wieder. die ganze stadt war auf den beinen, allenthalben waren bühnen aufgebaut, von allen seiten war musik zu hören - einfach wunderbar! &lt;br /&gt;
kurz und gut: der abend war fantastisch. nicht nur, dass eine schweizer-irische combo ganz hervorragende musik spielte und ein ziemlich durchgeknallter amerikaner echt geniale gitarrenkunst zum besten gab - nein, auch die disco war diesmal superfein, die musik da durchweg hör- und tanzbar, und das, obwohl ich gerade mal zwei oder drei lieder kannte. also... bremgarten rules, bei der nächsten party bin ich definitiv wieder dabei!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auch wenn ich langsam feststelle... so viele leute fragen mich hier immer wieder: wie? ganz allein nach zürich? ist das nicht... &lt;br /&gt;
und bisher hab ich geantwortet und gefühlt: nee, das ist prima, das bin ich auch gewohnt, alles bunt.  bisher. &lt;br /&gt;
am samstag in zürich, da dachte ich das erste mal: wie öd, so allein... gut, das waren jetzt ein paar momente; im grossen und ganzen bin ichs immer noch zufrieden, auf mich allein gestellt durch die welt zu ziehen. und doch schleicht sich so langsam eine gewisse... solitär-müdigkeit ein. vielleicht war eben das vergangene jahr, war 2007 sozusagen mein eremitinnen-jahr, und nu reicht das auch. wir werden sehen, ob das ein anfang oder nur ein anflug war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vergangenen samstag war dann &quot;beach-party&quot;, mitten in den bergen, am rheinufer. dass hier einer der quellflüsse des rheins entspringt, fasziniert mich und macht spaziergänge am fluss zu einer besonderheit. &lt;br /&gt;
und eben da, am flussufer, an einer festinstallierten feuerstelle, ort legendärer und jährlich wiederkehrender beachpartys, hatten wir am samstag unsere feucht-fröhliche abteilung-housekeeping-grillfete. die nur von ein paar aufrechten bis spät nachts durchgehalten wurde - dass das hotel natürlich jeden tag geöffnet ist und deshalb nie alle gemeinsam frei haben, fordert eben seinen tribut. &lt;br /&gt;
jedenfalls geniessen hier alle die kurzen monate des sommers. denn... allzu bald wird es wieder kalt werden, die schatten und die nächte länger werden, und bald auch der tau in der nacht gefrieren. und dann, ganz unversehens und doch nicht unerwartet, wird der winter kommen, und der schnee. und den grünen zauber, die blühenden bergwiesen und die heiterkeit des sommers nur mehr eine nette erinnerung sein lassen...</description>
    <dc:creator>koboldin</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 koboldin</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-08T16:02:00Z</dc:date>
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